Referenzen / Kritik


 
Lie­ber Herr Schnei­ter
 
Ich möch­te mich noch­mals bei Ihnen für die gest­ri­ge Pre­mie­re bedan­ken! Die Auf­füh­rung hat mir sehr gut gefal­len und ich wün­sche Ihnen und Ihrem Kol­le­gen vie­le Ein­la­dun­gen mit die­sem Stück. Es gibt wun­der­schö­ne Ein­zel­hei­ten (die Ver­wand­lung des Blatts, der Apfel im Igel, die Ver­tei­lung der Stim­men usw.), die Pup­pen sind mit viel Kön­nen her­ge­stellt und bewe­gen sich mit Ele­ganz und alle ganz in ihren Rol­len auf der Büh­ne. Das Büh­nen­bild und die Musik sind bezau­bernd und die Sze­nen­wech­sel erstaun­lich schnell. Da steckt viel Über­le­gung und gros­ses Kön­nen dahin­ter! Text­lich gibt es vie­le Fines­sen und mir gefällt vor allem auch der Humor!
Ins­ge­samt ist es wun­der­bar zu sehen, wie sich auch hier zwei Men­schen so ganz mit Herz und See­le einer Sache hin­ge­ben! Sie sind ein tol­les Team!

Ich wün­sche Ihnen allen wei­ter­hin viel Erfolg und auf­merk­sa­me Zuhö­rer!
Mit herz­li­chen Grüs­sen Bea­tri­ce Grund­ba­cher
 


 

Lieber Herr Schnei­ter,

Ger­ne hät­te ich Ihnen mei­nen Dank für das Erleb­nis am letz­ten Frei­tag per Brief über­mit­telt. Da ich aber Ihre Brief­adres­se nicht fin­de, wäh­le ich den Weg über die etwas unper­sön­li­che­re Email.

Die Auf­füh­rung der Regen­fee wur­de für alle Teil­neh­men­den zu einem wirk­li­chen Erleb­nis. Die ver­schie­de­nen Echos, aber auch die Bil­der, wel­che die bei­den älte­ren Kin­der am Sams­tag­mor­gen wäh­rend des Früh­stücks völ­lig frei­wil­lig zeich­ne­ten, mach­ten deut­lich, wie stark es Ihnen mit der Auf­füh­rung gelun­gen ist, die Zuschau­en­den inner­lich zu berüh­ren.

Die vie­len Ele­men­te, wel­che ein Pup­pen­spiel aus­ma­chen, fin­den in der Regen­fee ein har­mo­ni­sches Gleich­ge­wicht, nicht durch Gleich­för­mig­keit, son­dern durch ein fei­nes, aus­glei­chen­des Spiel von in sich unter­schied­lichs­ten Polen. Das beginnt im gross­zü­gig ange­leg­ten Büh­nen­bild, im Wech­sel zwi­schen dun­keln und hel­len, immer aber mar­kan­ten Uten­si­li­en und geht durch die Dra­ma­tur­gie des Spiel­auf­baus hin bis zu den herr­li­chen oft auch humor­vol­len Cha­rak­te­ren der ein­zel­nen Figu­ren. Jede Figur zeigt eine deut­li­che, für den Zuschau­en­den nach­voll­zieh­ba­re Aus­prä­gung, wel­che  durch den Text, durch die Klei­dung, durch die Ges­tik und die kla­ren Gesichts- und Figu­ren­zü­ge glei­cher­mas­sen aus­ge­drückt wird. 

Ich bin über­zeugt, dass aus die­sen Grün­den — unter­stützt durch die fein­füh­len­de, cha­rak­ter­vol­le Füh­rung der Pup­pen und der gross­zü­gi­gen Büh­ne — sich die Bil­der des Mär­chens tief in die Zuschau­en­den ein­ge­prägt haben. So tra­gen wir den Schatz als Erin­ne­rung in uns, auch wenn Ihre Büh­ne und die Pup­pen längst wie­der im Ate­lier ver­sorgt sind und im Dun­kel gedul­dig auf eine nächs­te Auf­füh­rung war­ten.

Sie haben sich zudem aus­ser­or­dent­lich für die Suche eines geeig­ne­ten Rau­mes enga­giert. Auch dafür bedan­ke ich mich sehr herz­lich. Alles pass­te bes­tens zu unse­rem Fest, wel­ches dem Geburts­tags­kind gros­se Freu­de berei­tet hat. Den beson­de­ren Leb­ku­chen wird die Gross­mut­ter viel­leicht mit ihren Enkel­kin­dern — gewürzt mit fro­hen Erin­ne­run­gen an den Gugus-Dada und den lie­be­vol­len Gschta­bi — gele­gent­lich ver­spei­sen.

Neh­men Sie mei­nen herz­li­chen Dank für das uns geschenk­te Erleb­nis ent­ge­gen, lei­ten Sie es auch an Ihren Spiel­part­ner wei­ter.

Der noch jun­gen, ver­heis­sungs­vol­len Chnopf-Büh­ne wün­sche ich alles Gute und ver­blei­be mit freund­li­chen Grüs­sen

Tho­mas Schoch